-
Reisen mit Neurodivergenz: Erholung oder Stress?
Ergebnisse einer Umfrage Reisen & Neurodivergenz Urlaub gilt für viele Menschen als Synonym für Erholung und Abschalten. Reisen mit Neurodivergenz – etwa mit ADHS oder Autismus – ist jedoch häufig ambivalent: Er kann gleichzeitig wohltuend und überfordernd sein. Um besser zu verstehen, warum das so ist, habe ich auf Instagram eine Umfrage unter 300 neurodivergenten Menschen durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen sehr deutlich, unter welchen Bedingungen Reisen als erholsam erlebt wird und wann es in Stress kippt. Ist Reisen mit Neurodivergenz Erholung oder Stress? Auf die Frage „Ist Reisen mit Neurodivergenz eher Erholung oder Stress?“ antworteten die Teilnehmenden wie folgt: 56 %: beides gleichzeitig 19 %: kommt darauf an 13 %:…
-
AuDHS: Gibt es das – oder ist das nur ein Trendbegriff?
Neurodivergenz AuDHS: Ein Trendbegriff? Gibt es AuDHS – die Kombination aus ADHS und Autismus – wirklich? Warum taucht „AuDHS“ plötzlich überall auf? „AuDHS“ ist ein Kofferwort aus Autismus und ADHS – und es begegnet einem derzeit oft: in Selbsthilfeforen, auf Social Media, zunehmend auch in psychoedukativen Kontexten. Das löst bei manchen Erleichterung aus („Endlich passt es zusammen“), bei anderen Skepsis („Ist das ein neues Label, das alles erklärt?“). Die entscheidende Frage ist: Gibt es die Kombination aus ADHS und Autismus wirklich – wissenschaftlich und diagnostisch – oder ist AuDHS nur ein Internetbegriff? Die Forschungslage ist ziemlich klar: Ja, das gemeinsame Auftreten ist häufig – und es gibt gute Gründe, warum…
-
Neurodivergenz verstehen: Meine 6 Buchempfehlungen für dich
„Normalität ist eine gepflasterte Straße; man kann gut darauf gehen – doch es wachsen keine Blumen“ Vincent van Gogh Neurodivergenz ist ein Thema, das in den letzten Jahren nicht nur sichtbarer geworden ist, sondern auch selbstbewusster. Die Neurodivergenzbewegung hat dabei etwas Entscheidendes angestoßen: Menschen beginnen, ihre Art zu fühlen, denken und leben nicht mehr durch die Brille des „Defizits“ zu betrachten, sondern als Variation menschlicher Neurobiologie. Und genau deshalb glaube ich, dass diese Bewegung bleibt. Sie ist kein Trend, sondern Ausdruck eines gesellschaftlichen Shifts hin zu mehr Selbstkenntnis, Diversität und psychischer Ehrlichkeit. Gleichzeitig tappen viele noch immer im Dunkeln: Was bedeutet es eigentlich, neurodivergent zu sein? Wie fühlt sich das Innenleben an?…






